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Badeformen mit verändertem Raumklima
.....allgemeines über
Warmbadeformen
Das Klima eines Heiß- oder Warmluftbades bildet die wichtigste Grundlage für
die Aufenthaltsdauer und für die gesundheitliche Wirkung. Die Breite der
Klimate heute bekannter Luftbäder reicht vom gemäßigt temperierten Dampfbad
mit sichtbarem Nebel bis zur Sauna mit hoher Temperatur und geringer
Luftfeuchte. Bereits 400 Jahre vor Christi Geburt wurden in verschiedenen
Regionen Europas unterschiedliche Warmbadeformen gepflegt.
Die Anfeuchtung des Saunaraumes und seine Aromatisierung mittels des
Aufgusses gehört in unseren Gegenden zum Saunabaden. Bei den neuen Warmluftbädern
beschränkt man sich aber nicht nur auf den gelegentlichen Dampfstoß, sondern
ermöglicht technisch eine permanente Verdampfung von Wasser und Duftzusätzen,
wobei der Duft sowohl die Gesundheit als auch die allgemeine Stimmung der Badegäste
positiv beeinflussen soll.
Verbunden mit Raumtemperaturen zwischen 50 bis 60° C geht der Trend immer
mehr zu Badevariationen, die vom typischen Raumklima der Sauna abweichen. Zusätzlich
kommen in diesen Baderäumen farbliche Effekte zum Einsatz. Man weiß heute, dass
der Mensch gerade im unbekleideten Zustand auch Farbimpulse über die Haut
aufnimmt und so sein Wohlbefinden fördern kann. Dies lässt sich durch
verschiedenfarbige Innenausleuchtung des Baderaumes bzw. der Sauna beeinflussen.
Der Trend geht eindeutig hin zu mehr Gesundheit, mehr Erholung und
Entspannung. Von der Raumgestaltung über das Raumklima bis hin zur Versorgung
des Nutzers mit Rein-Sauerstoff und der Beschallung mit entspannender Musik sind
den Wünschen der Kunden heute kaum Grenzen gesetzt. So lassen sich
Warmluftbäder nach folgenden Kriterien unterscheiden:
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| Modernes Dampfbad
Dampfkabinen
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40
- 48° C |
100% |
Bei Temperaturen von 40 – 48° C sorgt ein
Dampf-Generator für permanent
hohe Luftfeuchtigkeit (Nebelbildung). Der Baderaum ist aus Kunststoff gefertigt
oder massiv gemauert und mit Fliesen belegt. Im Raum sind Ein- oder Zweistufenbänke
angeordnet. Ein
klassisches Dampfbad hat 100 % Luftfeuchtigkeit (gesättigte Luft) und
sichtbarer Nebel (Dampf). Ausgerechnet im feucht-heißen Dampfbadklima fließt
der Schweiß am spärlichsten. Dabei meint man gerade dort am heftigsten zu
schwitzen. 8 - 16 g Schweiß pro Minute. Die Erklärung ist einfach. Was einem
in der Dampfkabine vom Körper rinnt, ist größtenteils Wasser: Kondensat aus
dem umgebenen Dampf, der sich an der relativ kühlen Körperoberfläche
niederschlägt. Das Dampfbad ist am Anfang eines Saunaganges zu empfehlen und
hilft bei Bronchitis, Asthma und Rheumatismus. Der Organismus wird abgehärtet.
Ideal für Kreislauf und Konstitution. Ein optimales Mittel gegen
Wetterfühligkeit. |
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Finnische
Sauna
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80-100°C |
15% |
Ein aus
Vollholz
oder mit Isolierung gefertigtes Einraumbad mit hoher Raumtemperatur (80 - 100° C
an der Decke) und geringer Luftfeuchte (ca. 15 %). Der Baderaum hat 2 oder 3
aufsteigende Stufenbänke und einen Ofen mit Wärmespeichersteinen. Eine
kurzzeitige Luftanfeuchtung mit Aromabeigabe wird durch Aufguss auf die heißen
Ofensteine erzielt. Die für den Kreislauf, die psychische Entspannung und
gesundheitliche Vorsorge so förderlichen Effekte werden bei der Sauna durch die
nachträgliche rasche Abkühlung des Körpers mit kaltem Wasser und durch die
anschließende Ruhepause erreicht. |
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Blockbohlen |
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Heute
verstehen wir unter Saunabaden die von den Finnen überlieferte Form des
Schwitzens bei ca. 90 Grad C und niedriger Luftfeuchtigkeit (2-5%). Die Holz-
Blocksauna ist eine traditionelle Sauna. Der Variantenreichtum der Blocksaunen
ist genauso vielfältig, wie die überlieferten Abwandlungen in vielen Ländern. |
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BIO
Kräuter Sauna
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60°C |
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ist die
sanfte Alternative zur Schwitzstube und hat eine Temperatur von 60°C. Nach ca.
15 min hat sich der Körper so weit erwärmt, dass die Entschlackung durch
intensives Schwitzen eintritt. Durch die Zugabe von frischen Kräutern wird
diese Wirkung noch angenehm verstärkt. Diese Form ist besonders für all jene
Personen empfehlenswert, denen die herkömmliche Sauna zu belastend ist.
Aufenthaltszeit je nach Befinden. |
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| Biosauna |
40-55°C
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45-55%
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in der
Biosauna (auch Lichtsauna genannt) kann man bei entspannender Meditationsmusik
und einer Temperatur von 40 bis 55 Grad C relaxen. Hier herrsche eine
kontinuierliche Luftfeuchtigkeit von 45 - 55 %. Man sollte sich maximal 45
Minuten in dieser Sauna aufhalten. Abkühlen kann man sich durch Duschen oder
den Kneipp-Schlauch kalt bis maximal 34 Grad C verschaffen |
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Modernes
Warmluftbad |
50-55°C |
50% |
Einraumbad mit einer Temperatur von 50
- 55° C und ca. 50 % relative
Luftfeuchte. Der Baderaum besteht aus hölzernen Wänden und Decke oder aus
massiv gebauten und mit Keramik, Fliesen oder Marmor belegten Raumteilen. Der
Baderaum verfügt über 1 bis 3 Stufenbänke. Neben dem Heizgerät ist ein
Wasserverdampfer zur Klimaerzeugung vorhanden. Dies gibt es auch als
Kombinationsgerät für Sauna- und Dampfbadbetrieb |
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Tepidarium
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30°C |
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Im Tepidarium herrschen lauwarme Temperaturen bei geringer Luftfeuchte, die
durch Strahlungswärme (Wandtemperatur 30° C) erzielt werden. Eine Wandheizung
sorgt für allseitig gleiche Wärmestrahlung. Dadurch wird im Körper "künstliches
Fieber" erzeugt, wodurch die eigenen Heilungs- und Abwehrkräfte aktiviert
werden. |
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Caldarium
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45-50°C |
50-60%
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Das Caldarium ist ein Warmluftraum ähnlich dem
Tepidarium, nur liegen die
Temperaturen bei 45 – 50° C und etwa 50 – 60 % relativer Luftfeuchte.
Moderne Thermen bieten mehrere Funktionen wie Tepidarium, Caldarium und Dampfbad
in einem Raum, wobei das Raumklima dann auch mit entsprechenden Essenzen und
Aromen angereichert werden kann |
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Irisches Bad
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50-
55° C |
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Hier handelt es sich um ein Feucht-Warmluftbad mit besonderer
Frischluftversorgung und daher kaum Nebelbildung. Die Temperatur beträgt 50 –
55C |
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Russisch-Römisches Bad |
54°C
68°C 48°C |
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Ein Mehrraumbad mit hintereinanderliegenden Warmlufträumen (54° C, geringe
Luftfeuchte), Heißluftraum (68° C, geringe Luftfeuchte) und Dampfraum (etwa 45
– 48° C, Nebel). Die nacheinander zu benutzenden Räume werden ergänzt um
bis zu 3 Warmwasserbecken (verschiedene Temperaturen: 28°, 34°, 36° C), die
gleichfalls nacheinander aufgesucht werden. Diese aufwendig gebauten
Kombinationsbäder wurden um etwa 1900 in Deutschland eingeführ |
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Russisches
Badehaus: Banja - die Rauchsauna |
40
- 47°
C |
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Einraumbad mit hoher Luftfeuchtigkeit (Nebelbildung) und Raumtemperaturen von
40 – 47° C, höchstens 50° C. Die Befeuchtung des Raumes wird durch Begießen
der heißen Ofensteine erreicht.
Die
Rauchsauna wurde von den Russen entwickelt. Typisch sind hier die für eine
Sauna recht niedrigen Temperaturen viel Dampf, sowie der Geruch nach
Rauch, der in den Balken sitzt.
Die ersten Rauchbäder entstanden in Erdhöhlen. Dort erhitzte man Steine in
einem Holzfeuer und begoss diese schließlich mit Wasser. Das Ergebnis war eine
Badekammer, die von dichtem Dampf, sowie von Rauch und Ruß erfüllt war.
Beim Besuch in der russischen Dampfsauna wird mit Birkenreisern leicht auf die
Haut geschlagen oder gerieben. Damit werden das Schwitzen und die Durchblutung
der Haut angeregt. |
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Türkisches Bad: Hamam |
40°C
50°C |
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Ein Mehrraumbad mit einem Warmluftraum (40° C) und einem oder zwei Heißlufträumen
(50° C), die eine hohe Luftfeuchtigkeit (jedoch keine Nebelbildung) haben. Der
Warmluftraum enthält auch einen warmen steinernen Massagetisch. Dieser wird über
eine Fußbodenheizung erwärmt |
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| AYURVEDA-Kräutersauna |
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wurde
entsprechend der alten Schriften, die ca. 2.700 Jahre alt sind, angefertigt. Sie
wird in mittlerer Größe ohne Fenster gebaut. Der innere Verputz wird mit
wertvollen Ingredienzien gemischt: Bienenhonig, Palmenzucker, Erde von Ameisenhügeln,
bitteren Kräutern und Sandelholz-Pulver. Der Boden ist
mit einer Auswahl von verschiedenen Kräutern belegt, die eine große Heilkraft
besitzen. Die Kräuter-Sauna wird auch mit heilkräftigen Hölzern beheizt, die
eine gleichmäßige Wärme ermöglichen. Ein jeder, der diese Kräuter-Sauna
betritt und sich an die speziellen Regeln hält, erfährt durch die Hitze und Kräuterdämpfe
eine heilende Wirkung. Ayurveda bedeutet wörtlich "Wissen vom Leben |
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| Eukalyptus-Sauna |
75-90°C |
20-35%
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Ein spezielles
Saunaklima mit einem Temperaturbereich zwischen 75 und 90 °C mit einer
Luftfeuchtigkeit von 20-35 %. |
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